Interview mit Verena König

„Ich müsste doch längst weiter sein“ – warum Trauma Erfolg schwerer macht

Im Gespräch mit Verena König sprechen wir über Erfolg und warum er sich nach Trauma oft völlig anders anfühlt, als es „von außen“ aussieht. Verena macht greifbar, wie Überlebensstrategien, Scham, People-Pleasing oder Rückzug nicht „Charakterschwäche“ sind, sondern Schutz und warum genau dieser Schutz uns später ausgerechnet bei Sichtbarkeit, Selbstfürsorge und beruflichen Schritten blockieren kann. Es geht um Nervensystemreaktionen (Zurückziehen vs. Funktionieren), um den inneren Druck „Ich müsste doch längst weiter sein“ und um konkrete Wege, wie kleine korrigierende Erfahrungen wieder Selbstwirksamkeit aufbauen können, ohne sich selbst zu überfordern.

Dieses Video ist hier nur vom 02.04.26 18:00 Uhr bis 03.04.26 18:00 Uhr zu sehen.

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Verena König, Traumatherapeutin, Begründerin der Methode NI Neurosystemische Integration

Traumatherapeutin, Spiegelbestseller-Autorin und Begründerin der Methode NI Neurosystemische Integration®

Verena König folgt dem Anliegen, das Wissen über Trauma und seine Folgen zu verbreiten, denn es hat die Kraft, die Welt zu verändern.

Über ihren erfolgreichen Podcast, ihre Bücher und ihr Weiterbildungsangebot ermöglicht sie Betroffenen und (angehenden) Fachleuten einen Zugang zu wichtigen theoretischen und praktischen Fähigkeiten.

Webseite: https://www.verenakoenig.de

Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@verenakoenig.official

Instagram- Kanal: https://www.instagram.com/verenakoenig.official/

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22 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Liebe Katharina und Verena König
    Ich habe sehr viel Mutgebraucht um das. Gespräch anzuhören und bin einfach nur dankbar!
    Als mehrfach traumatisierte wurde mir doch vieles nochmals klar auch mein Leben besser verstehen zu können

    Gott sei Dank habe ich kreative Talente und habe es endlich geschafft meinen Gedichtband an einen Verlag zu schicken

    Und das morgens aus dem Bett zu kommen ist tatsächlich eine Herausforderung
    Wie wertvoll etwas darüber hören zu dürfen
    DANKE🧡

    0
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    • Katharina Nawka
      3. April 2026 18:13

      Liebe Susanna,
      es ist wundervoll zu hören, dass du deinen Band an einen Verlag geschickt hast und ich drücke alle Daumen die ich habe, dass dieser ein großer Erfolg wird 🫶

      0
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  • Ich danke Euch beiden sehr. Das Interview hat mich sehr berührt, weil es so viel Verständnis für das „Scheitern“ hat, für das mühsame Leben, das wir mit Traumata oft nur führen können. Das unterstützt die Selbstliebe!
    Und es ist viel Zuversicht in allem, jeden kleinen weiteren Schritt ernst zu nehmen und ihn auf dem Weg der Heilung zu gehen.
    Danke 🙂

    0
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  • Herzlichen Dank für dieses Interview 💖
    es hat mir sehr wichtige Erkenntnisse gebracht. Nun verstehe ich, warum meine engagierten Projekte so oft abbrechen, gegen meine innerliche Wand fahren. Auch wenn ich sie mit Elan und voller Ideen begonnen habe. Ich sogar weiß, das wird richtig gut und ich weiß, dass ich das kann.

    Schon eine Weile spreche ich mit meinen inneren Kindern, wenn Panik, Angst etc. auftauchen. Oft auch mit schmerzenden Stellen und frage sie, was gerade los ist. Ich bekomme fast immer eine Antwort, auch auf die Frage, „was brauchst Du gerade?“ Manchmal sind diese Gespräche sehr anstrengend und ich brauche danach meine Ruhe oder muss schlafen.
    Ab sofort werde ich auch mit meinen Nerven und anderen Organen sprechen. Zum Beispiel, wenn mir mal wieder der Stift oder sonst etwas aus der Hand fällt, weil ich gegen eine innere Mauer gerannt bin.

    Auch motiviert mich das Gespräch mich darin zu üben:
    – Grenzen zu setzen
    – klarer zu formulieren anstatt zu schweigen und mich umzudrehen
    – mich nicht mehr zu rechtfertigen
    – mich mehr zu loben
    auch, wenn ich das vorher, wenn auch nur gedanklich übe.

    Das Aufeinandertreffen von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen kann ich bestätigen. Finde ich erst mal nicht schlimm. Es ist ja auch möglich von einander zu lernen. Schwierigkeiten bekam/bekomme ich, als/wenn ich mich weiterentwickelte, in Schritten heilte, mich mehr getraut hab, besonders an die Verwirklichung meiner Wünsche, und dies von den anderen sehr kritisch beäugt und kommentiert wurde/wird. Dann war/ist es besser zu gehen, als mich aus „Solidarität“, um andere nicht zu triggern, zurück halten zu lassen.

    Lieber Grüße

    0
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    • Katharina Nawka
      3. April 2026 16:06

      Liebe Andrèa,

      soooo schön, an deinen Gedanken teilhaben zu dürfen. Gaaaanz herzlichen Dank dafür 🙏

      1
      Antworten
  • Andrea Rosa
    3. April 2026 8:39

    Eurem Gespräch zu zuhören, hat mir so gut getan, danke. Auch wenn Tränen floßen, ist so einiges stärkend ausgesprochen worden z.B ich stehe jeden Tag auf und gehe kleine Schritte weiter!
    Herzlichen Dank

    1
    Antworten
    • Katharina Nawka
      3. April 2026 11:05

      Von Herzen gerne, liebe Andrea Rosa. So schön, dass du es dir angsehen hast und dabei bist! 💝

      0
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  • Ein tolles Interview, Danke Euch beiden! Wunderbar wie Verena erinnert an einen heilen Kern, der auch das sehr Schwierige überlebt hat. Es hat mich sehr berührt, zuzuhören, ich fühlte mich gesehen und gehalten, Danke!

    1
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    • Katharina Nawka
      3. April 2026 0:17

      Vielen Dank für deine wunderschönen Worte, lieber Stephan!
      Ich freue mich sehr, dass du dich gesehen und gehalten gefühlt hast- Eine bereichernde Erfahrung.
      Danke, dass du hier bist 🙏

      0
      Antworten
  • Claudia Morgenroth
    2. April 2026 22:27

    Danke – die Grand Dame der Traumakongresse. Danke an Verena König – oder wie kann man es auch nennen – Die Königin der Traumatisierten. Das meine ich ganz echt so – da ist jetzt tiefe Achtung gemeint. Denn sie holt einen jeden da ab, wo er steht. Ganz tolle Frau. Danke Katharina, dass du sie auch mit ins Boot geholt hast.

    0
    Antworten
  • Ich sage Danke von Herzen für diesen wertvollen Beitrag

    0
    Antworten
  • Danke für dieses wertvolle empathische Interview.

    0
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  • Liebe Verena! Es ist wieder wohltuend und bereichernd, wie du dein wertvolles Wissen und deine Erfahrungen in deiner klaren, natürlichen und empathischen Weise mit uns teilst. Es bringt beim Zuhören hilfreiche „Aha´s“ und Erkenntnisse – und ermutigt!
    Herzlichen Dank!

    0
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    • Katharina Nawka
      3. April 2026 0:06

      Ich leite es sehr gerne an Verena weiter, liebe Margaret. Schön, dass du dabei bist 🫶 Katharina

      0
      Antworten
  • Ein super schönes, warmherziges, sehr einfühlsames und Mut machendes Interview. Danke für deine schöne Art Fragen zu stellen und persönliches zu teilen.
    Ich fühle mich durch euer Gespräch liebevoller mit mir verbunden, wohlwollender und nicht so kritisierend mir gegenüber. Herzlichen Dank!

    0
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    • Katharina Nawka
      3. April 2026 0:05

      Das freut mich von Herzen, liebe Gabi, DANKE! Auch dafür, dass du da bist 💞

      0
      Antworten
      • Herzlichen Dank ❤️!
        Mich beschäftigt jedoch die Frage, ob ein traumatisierten Mensch erfolgreich in seinem Leben sein kann. Mir ist dazu Tina Turner eingefallen – die in der Kindheit und von ihrem Ehemann schwer misshandelt worden ist und es im späteren Leben zu einem Weltstar geschafft hat. Aber JA es stimmt – auch was mich selbst betrifft – dass auch ich mir im beruflichen Kontext eher schwer getan habe/ tue mich zu zeigen. Herzliche Grüße

        0
        Antworten
        • Katharina Nawka
          3. April 2026 11:10

          Liebe Sonja,
          JA, ein traumatisierter Mensch kann ganz sicher und definitiv erfolgreich werden! 😃
          Nur braucht es dazu einige innere und äußere Schritte, das Hinschauen auf Glaubenssätze und Konditionierung, die wir alle in uns tragen und anschließend das Auflösen derer.
          Es gibt, meiner Meinung nach, sogar viele traumatisierte Menschen, die sehr erfolgreich wurden. Denn Trauma kann auch bedeuten, ehrgeizig und leistungsorientiert zu sein, vielleicht sogar das Ziel des großen Erfolgs zu haben, eben WEIL ich mich dadurch endlich gesehen fühle.
          Es kann in beide Richtungen ausschlagen. In den Rückzug und in die Arbeitssucht. Beides ist ungesund. Doch das Eine kann traumatisierte Menschen nach Außen hin sehr erfolgreich machen (wie es ihnen innerlich geht, wissen wir nicht. Man kann nur hoffen, dass sie die besten Therapeuten um sich herum haben, denn auch Erfolg bedeutet die Auseinandersetzung mit Kritik, Lob usw.).
          Ich hoffe, das hat dir etwas Klarheit geschenkt.
          Alles Liebe und schön, dass du da bist, Katharina 💗

          0
          Antworten

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