Andreja Stella ist noch sehr jung, als sich ältere Jungs an ihr vergreifen und die Wunde des Missbrauchs hinterlassen.
Ohne elterliche Bindung und die ersten Jahre bei den Großeltern aufwachsend, verliert sie sich Stück für Stück selbst. Beziehungen einzugehen gestaltet sich wie ein unmöglicher Akt des Lebens, bis sie als junge Frau einen Mann kennenlernt, der ihr das Gefühl gibt, wertvoll und liebenswert zu sein.
Doch Andreja Stella beendet die Beziehung bald wieder, obwohl die Liebe groß ist und entscheidet sich, ihr Leben in einem Kloster in Kroatien, ihrem Heimatland, weiterzuführen.
Im Einklang mit Gott, der sie niemals verurteilt, vernachlässigt oder missbraucht, sieht sie das Leben als Nonne als ihren einzigen Ausweg, um endlich Frieden mit sich und dem Missbrauch finden zu können!
Wie geht es Andreja Stella im Kloster und welche Rolle spielt der Missbrauch in dieser Zeit?
Hilft die Verbindung zu Gott und den Schwestern ihr nachhaltig, Heilung zu finden?
Was veranlasst sie, das Kloster wieder zu verlassen und welche Rolle spielen Männer nach dieser Zeit für sie?
Was führt dazu, dass sie über Jahre hinweg zunimmt und Emotionen im Körper aufstaut?
All das und wie Andreja Stella heute lebt, als Mutter eines Kindes, erfährst du im Interview!



















































5 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
Danke für deine Geschichte, sie hat mich sehr berührt, den mir ist im Alter von 7 Jahren etwas ähnliches passiert, auch von Freunden kaum älter als ich. Es ist heute das erste Mal, dass ich es ausspreche, bzw aufschreibe. Gesprochen habe ich noch nie darüber.
Vielen Dank, dass du den Mut gefunden hast, deine Geschichte mit uns zu teilen. Ich kann dich gut verstehen, denn auch ich habe in diesem Alter sexuelle Belästigung durch einen gleichaltrigen Jungen erfahren – zum Glück ohne tätlichen Übergriff. Trotzdem hat es tief in meiner Psyche Spuren hinterlassen. Ich glaube auch, dass die Dunkelziffer solcher Übergriffe unter Kindern viel höher ist, als wir vermuten. Es ist so wichtig, dass unsere Gesellschaft mehr tut, um aufzuklären und zu schützen.
Danke, für dein Mitteilen, liebe Silke!
Jaaaaaaaaaaaaaa, es braucht mehr Aufklärung, mehr Raum für die Kinder und deren Emotionen, mehr gesehen und geliebt werden, damit Vertrauen entsteht und noch so viel mehr, dass ich hier einen Roman verfassen könnte! 😉
Daher bin ich froh über jede Seele, die bei diesem Kongress dabei ist, wie auch du!
Liebe Sabine!
Vielleicht magst du dir jetzt mal selber auf die Schulter klopfen oder dich in den Arm nehmen, denn du hast, so empfinde ich das, gerade etwas sehr Wichtiges getan: Aufgeschrieben, dass dir Missbrauch passiert ist!!
Danke, dass du so mutig bist und diesen virtuellen Raum dafür nutzt. Vielleicht hast du in Zukunft auch den Impuls, es auszusprechen und dich jemandem anzuvertrauen 💙
Ich jedenfalls wünsche dir für deinen Weg alles Gute, Katharina
sehr berührend und authentisch, DANKE, auch u.v.a. das Abschlusswort!