Interview mit Prof. Dr. Franz Ruppert

Wenn Trauma nach innen schlägt: Warum wir uns nach Missbrauch selbst bekämpfen

Im Gespräch mit Prof. Dr. Franz Ruppert sprechen wir über die feinen Grenzen, an denen Missbrauch beginnt und darüber, wann eine Erfahrung zum Trauma wird. Es geht um das stille Innenleben danach: warum Scham, Schuld und Selbstvorwürfe so hartnäckig werden können und wie daraus destruktive Muster entstehen, vom Rückzug bis zur Selbstverletzung. Franz Ruppert beschreibt dabei nicht nur Mechanismen, sondern auch, was als erster, realistisch machbarer Schritt zählt, wenn man merkt: „So kann es nicht weitergehen.“ Und er macht deutlich, welche Haltung im Umfeld wirklich schützt – bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen.

Dieses Video ist hier nur vom 04.04.26 18:00 Uhr bis 05.04.26 18:00 Uhr zu sehen.

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Bücher von Franz Ruppert:

Ich will leben, lieben und geliebt werden: Ein Plädoyer für wahre Lebensfreude und menschliche Verbundenheit in Freiheit: >KLICK*

Mein Körper, mein Trauma, mein Ich: Anliegen aufstellen – aus der Traumabiografie aussteigen: >KLICK*

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Prof. Dr. Franz Ruppert, Psychologischer Psychotherapeut, Professor für Psychologie

Prof. Dr. Franz Ruppert, geb. 1957, Professor für Psychologie, psychologischer Psychotherapeut, Begründer der Identitätsorientierten Psychotraumatheorie (IoPT) und der Methode der Selbstbegegnung.

Autor von 12 Sachbüchern, die in verschiedene Sprachen übersetzt sind.

Er bietet Weiterbildungen zu seiner Theorie und Methode in Deutsch, Englisch und Russisch an.

www.franz-ruppert.de

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9 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Vielen Dank für das Interview mit Prof. Ruppert, den ich seit langem sehr schätze!
    Schade, dass seine Arbeit nicht bekannter ist, sie könnte sicher sehr vielen Menschen unterstützen!
    Meine Selbstverletzungen früher hatten vor allem mit der tiefen Ohnmacht meinen Eltern gegenüber zu tun und der Unmöglichkeit, daran etwas zu ändern.
    Mein Vater war sehr anspruchsvoll, meine Mutter voll in ihrer Überlebensstrategie einer schon damals einzigartig altmodischen Rolle als Ehefrau und Mutter.
    Die Ohnmacht in mir, nichts ändern zu können, hat zu einem mir nicht bewussten tiefen Hass und somit zu selbstschädigendem Verhalten geführt.
    Und parallel dazu das Wissen, sie können nicht anders wollen und meinen es nicht böse.
    Hab dann unbeabsichtigt eine Essstörung entwickelt.
    Gemäß dem mir nicht bewussten Motto:
    Ich kann mich nur wehren, indem ich mir selbst schade, weil es das einzige ist, was sie nicht abtun/ignorieren können.
    Es hat zwar nichts an ihrem Verhalten geändert, aber zumindest konnten sie auch nicht verhindern zu realisieren, dass nicht alles so toll ist, wie sie es wahrnehmen wollten.
    Wünsche allen hier alles Gute, frohe Ostern und Kraft und Auferstehung aus ihren alten Mustern!
    Und ganz herzlichen Dank für deinen tollen Kongress, liebe Katharina 🙏👌🔑🦋💕

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  • Sehr gutes Interview. Vielen Dank dafür.

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  • herrn Ruppert hör ich sehr gern. danke.
    liebe Katharina, deine aussage, dass du durch die magersucht nicht mehr sichtbar bist, erinnert mich an die präsentation von frau dr. strittmatter. sie hatte eine klientin, die sich daran stieß, dass ihr ehemann sie nicht beachtet. in der therapeutischen sitzung kam raus, dass die frau als kind einen sehr wütenden vater hatte. dann versteckte sie sich ganz schnell. wenn ich nicht sichtbar bin, bin ich sicher, war ihr glaubenssatz. das wirkte sich dann im leben entsprechend aus. sowohl beruflich als auch in beziehungen wurde sie übersehen. sie war ja sozusagen nicht sichtbar.-frau dr. strittmatter behandelt das dann mit ohrakupunktur. ohrakupressur. kann man auch selber machen. so lassen sich glaubenssätze löschen. siehe auch ihr lesenswertes buch „Neuro-Reset“.

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    • Katharina Nawka
      5. April 2026 12:53

      Vielen Dank, lieber Manfred, für deinen Tipp 🙂
      Ich bin, Gott sei Dank, über die Magersucht hinweg, kann aber sehr gut all die Glaubenssätze nachvollziehen, die damit im Zusammenhang stehen!
      Herzlichst, Katharina

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  • Ich danke dir,liebe Katharina, deine Offenheit bestätigt das,was ich erlebt habe mit meiner damals magersüchtigen Tochter.

    Gottseidank ist sie über den Berg.

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    • Katharina Nawka
      4. April 2026 21:44

      Puh, ja, Gott sei Dank!!! 🙏
      Ich danke dir für’s Teilen und wünsche dir alles Gute und deiner Tochter auch!

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  • Ein sehr schönes und liebevolles Gespräch zwischen dir, liebe Katharina und den lieben Franz. Meine Begleiterin arbeitet mit der IoPT – Eine wirksame Methode, um sich selbst in der Tiefe begegnen zu können. Es erfordert sehr viel Mut, was sich jedoch lohnt.
    Ich habe einiges an Therapien und Gruppen ausprobiert. War schon ganz verzweifelt, weil ich nicht so recht weiterkam. Gefühlt eher alles schlimmer statt besser wurde. Aber mit der passenden Methode und Begleitung, komme ich endlich schrittweise in die Traumaverarbeitung. Dranzubleiben lohnt sich also. – Auch wenn es nicht immer leicht ist, tauchen mittlerweile klare, leichte und schöne Momente auf. Liebe Grüße – Christiane

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