Interview mit Olivia Marié

Überlebensmodus erkennen: Die körperlichen Zeichen, die du ernst nehmen darfst

Im Gespräch mit Olivia Marié sprechen wir über die überraschend feinen Signale, an denen du erkennst, ob dein Nervensystem gerade „Gas gibt“ oder schon auf der „Handbremse“ steht, und warum Atmung dabei eine besondere Rolle spielt, akut und langfristig. Olivia zeigt, weshalb „mehr Intensität“ bei Trauma nicht automatisch „mehr Heilung“ bedeutet, wie echte Sicherheit im Körper überhaupt erst entsteht (oft in Beziehung), und warum Integration manchmal unspektakulär wirkt, aber genau dort die Veränderung landet. Dazu gibt’s alltagstaugliche Akut-Hilfen, die dich zurück ins Hier und Jetzt holen, ohne dich zu überfordern.

Dieses Video ist hier nur vom 02.04.26 18:00 Uhr bis 03.04.26 18:00 Uhr zu sehen.

Mit dem Kongress-Paket kannst du alle Beiträge jederzeit anschauen!

Mehr von Olivia Marié

Die Ausbildung verbindet neurobiologische Grundlagen mit somatischen Ansätzen, Selbsterfahrung und praktischer Anwendung.

Mehr Infos: Neuro Systemische Regulation®

Webseite: www.olivia-marie.ch

Instagram: @oliviamarie.ch

Olivia Marié, Zertifizierte Atemtherapeutin, Trauma-sensible Therapeutin, Seminarleiterin

Olivia Marié ist zertifizierte Komplementärtherapeutin und Atemtherapeutin in der Schweiz.

Mit über 10 Jahren Erfahrung und mehr als 1000 begleiteten Menschen hat sie die Methode Neuro Systemische Regulation® entwickelt.

Ihr Schwerpunkt liegt auf körperbasierter Traumaintegration und Nervensystemregulation. Sie begleitet Menschen zurück zu sich selbst, in Sicherheit, Lebendigkeit und innerer Freiheit.

Ausbildung: Neuro Systemische Regulation®

Traumaintegrative, körperbasierte Begleitung über zwei Jahre in 8 Präsenzmodulen im Allgäu, ergänzt durch monatliche Zoom-Calls.

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14 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Oh ja, Olivia ist wirklich sehr sympathisch und sofort vertrauenserweckend mit ihrer natürlichen Sanftheit. Interessanterweise habe ich gestern mal wieder an Equiano Intensios Atem-Meditationen gedacht…habe diese lange Zeit intensiv praktiziert. Anfangs wurde mir immer übel, aber ich hatte die Möglichkeit des Nachfragens und E. sagte, dass er das meistens bei Missbrauch beobachtet – es galt und gilt für mich wirklich immer „engmaschiger“ in MEINEM Tempo alles so abzuwandeln, zu gestalten, wie es mir guttut. Erfahrungen machen. auch Breathwork habe ich kennengelernt. Die erste online-Session war super, weil ich nicht wusste, was auf mich zukam, bei den nächsten Sessions habe ich mich zu sehr selbst unter Druck gesetzt. Ja dieses „weniger ist mehr“ und „slow motion“ sind meine Heilungs-Slogans. Durch das Interview wird mir bewusst, dass gerade alles genau so richtig ist. Dann werde ich jetzt mal neugierig deine Meditation mitmachen, liebe Olivia. Danke

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  • Vielen lieben Dank für diesen wertvollen und sympathischen Input. 🙏

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  • Das ist ein sehr schönes Interview. Wie wir zu Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung aufgefordert werden, ohne uns unter Druck setzen zu müssen – wunderbar. Danke Euch beiden.

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  • Judith Julia Hahn
    3. April 2026 14:42

    Vielen Dank für das wertvolle Interview 🙏. Als selber Betroffene und heutige selber Therapeutin & Begleitung, für andere Menschen. Wie wunder-voll wäre es, wenn ein traumainformierter- und sensibler Umgang, das neue „Normal“ wäre?!!! Auch um dazu beizutragen, weitere Traumatisierungen zu vermeiden, mehr Verständnis für uns selber zu haben, und auch für andere. Inkl. unserer „Schattenseiten“ ✨️.

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    • Katharina Nawka
      3. April 2026 16:10

      Oh ja! Das wäre eine tolle Welt, liebe Judith Julia. Ich bin dabei 😁
      Schön, dass du hier dabei bist 💓

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  • Das Interview bestätigt für mich vieles – den Sinn von Dissoziation, dass Atem-/Körperarbeit bei Trauma an der Basis beginnt und auf den Menschen abgestimmt werden „müssen“ – ob und wie Berührungen hilfreich sind etc. Ich teile auch, dass aktivierende Breathwork-Übungen o. ä. nicht traumasensibel sind; dass Integration „langweilig“ sein darf 🙂 …
    Die Inhalte und der Verlauf des Interviews selbst wirken regulierend. Herzlichen Dank!

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    • Katharina Nawka
      3. April 2026 11:16

      Ganz herzlichen Dank für deine wunderbare Zusammenfassung, liebe Margaret und dass du dich bestätigt fühlst. Das freut mich sehr 🫶

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  • Wirklich sympathisch!

    Und: Wenn ich Angst bekomme, da ich das Gefühl habe jemand anderes ist nicht präsent, würde ich bevorzugen das in den Kontakt zu bringen, und damit zu arbeiten.
    Für mich sollte es nicht als erstes heißen, dass ich dort weggehe.

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    • Katharina Nawka
      3. April 2026 11:15

      Liebe Christiane,
      danke dir für deine Anregung 😊
      Ob ich dort weg gehe, ist sicherlich eine Gradwanderung und kommt auch darauf an, ob die Chemie generell stimmt oder nicht. Manchmal braucht es vielleicht auch einfach eine kurze Rückversicherung, ob/dass der Therapeut*in präsent ist. Besonders dann, wenn ich ein Thema mit „Mich sieht eh niemand“ habe.
      Ich freue mich sehr, dass du da bist 💜

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  • Claudia Morgenroth
    2. April 2026 23:20

    Huch, was für eine nette Frau. Diese Dame kannte ich noch gar nicht, schön. Danke. Auf ihrer Webseite gibt es eine kostenlose Meditation. Sie hat auch ein Quiz. Danke.

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    • Katharina Nawka
      3. April 2026 0:15

      Ja, nicht wahr? Ich habe Olivia bei Instagram entdeckt und hatte sofort das Gefühl: „Sie möchte ich einladen!“
      Unser Gespräch hat das bestätigt 🥰

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