Interview mit Maria Sanchez

Du bist nicht zu spät: Der Weg beginnt dort, wo du gerade stehst- Was Heilung wirklich braucht

Im Gespräch mit Maria Sanchez sprechen wir über die tiefe Verbindung von Psychologie und Spiritualität, über Trauma, Selbstbegleitung und darüber, warum Heilung nicht mit Druck, sondern mit einem ehrlichen Ja zu dem beginnt, was gerade da ist. Maria beschreibt eindrücklich, weshalb Hoffnungslosigkeit, Wut, Dissoziation und das Nicht-fühlen keine Fehler sind, sondern Ausdruck einer inneren Notgeschichte. Es ist ein berührendes Gespräch über innere Wahrhaftigkeit, über die Gefahr von spiritueller Selbstüberforderung und über einen Heilungsweg, der nicht perfekt sein muss, um echt zu sein.

Dieses Video ist hier nur vom 01.04.26 18:00 Uhr bis 02.04.26 18:00 Uhr zu sehen.

Mit dem Kongress-Paket kannst du alle Beiträge jederzeit anschauen!

Buch "Der blinde Fleck"

Maria präsentiert dir ihr Buch „Der blinde Fleck“. Ein Plädoyer für unser Menschsein.

Noch nie gab es so viele psychologische und spirituelle Angebote wie heute.
Zahlreiche Podcasts und unzählige Bücher versprechen uns, dass wir nur dieses oder jenes tun müssen, um endlich glücklich zu werden. Aber funktioniert das wirklich? Studien belegen das Gegenteil: Die psychischen und psychosomatischen Symptome nehmen trotz einer wachsenden Anzahl vermeintlicher Lösungsansätze weiterhin zu.

In ihrem fünften Buch „Der blinde Fleck“ lädt die renommierte Traumatherapeutin und erfolgreiche Autorin Maria Sanchez dazu ein, unsere wiederkehrenden Symptome auf eine neue und einzigartige Weise kennenzulernen. Sie schärft die Sinne für einen universalen blinden Fleck, der unerkannt immer wieder ins Leiden führt.

Wenn wir depressiv sind, von starken Ängsten geplagt werden, in Beziehungsproblemen zu versinken drohen, unter Migräne oder Schlafstörungen leiden, uns chronisch erschöpft fühlen oder andere belastende Symptome an unseren Kräften zehren, ist es nur allzu verständlich, dass wir nach einem schnellen Ausweg suchen. Wenn wir das Empfinden haben, in Flammen zu stehen, wollen wir möglichst schnell aus dem brennenden Haus hinaus ins Freie. Doch das innerliche Leidensfeuer, das uns zu verbrennen droht, kann – wie so viele von uns bereits erfahren haben – mit keinem Feuerlöscher dauerhaft aus der Welt geschafft werden.

Der Grund dafür: Wir selbst sind es, die den Brand in uns unbewusst immer wieder anfachen.

Maria Sanchez‘ Buch ist ein Weckruf. Eine bisher fehlende Brücke zwischen Psychologie und Spiritualität. Das Betreten dieser Brücke bewirkt, dass sich der innere Feind zum stärksten Verbündeten wandeln kann.

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Maria Sanchez, HP Psychotherapie, Expertin für emotionales Essen

Maria Sanchez, geboren 1968 in Malaga (Spanien), ist Bestsellerautorin, Traumatherapeutin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Gründerin der „emotionsbasierten Spiritualität“ sowie der psychologischen und spirituellen Bewegung „EssentialCore“ und „Sehnsucht und Hunger“.

Sie lebt in Hamburg, wo sich auch ihr Ausbildungs- und Seminarzentrum befindet.

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37 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Liebe Katharina,

    als Erstes an dich ein Dankeschön, erstens, dass du überhaupt diesen Kongress veranstaltest, und zweitens für deine empathische, authentische, offene und gleichzeitig so informierte Art, die Gespräche zu führen.

    Maria Sanchez empfinde ich genau so, wie du beschrieben hast: Alleine, ihr zuzuhören, hat etwas Heilsames. Ich habe ihr schon oft zugehört, ihre Ausführungen zum Thema Wut in dem Interview waren aber nochmal neu und sehr bereichernd. Das Thema Wut ist wie eine Blackbox für mich – ich begreife langsam, dass es eine Bedeutung auch für mich hat, aber ich komme nicht wirklich dran. Ich will einfach dieses Gefühl nicht spüren, ich vermeide es wo immer möglich. In Therapie habe ich es ein paar Mal gestreift – aber wie gesagt, es ist noch eine großes, weitgehend unbeforschtes und unbegriffenes Kapitel..

    Eine konkrete Frage dazu ist bei mir ganz stark gekommen: Sie sagt, ungerichtete Wut und blindes Ausagieren bringt keine Heilung (was ich gut nachvollziehen kann ;-)) Aber wie würde dieses „achtsame Begleiten von Wut“ aussehen?

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    • Katharina Nawka
      2. April 2026 18:21

      Liebe Lisa,
      danke dir sehr für deine Offenheit!
      Deine Frage beantworte ich als Katharina: Für mich bedeutet Wut etwas ganz lebendiges und das sieht dann so aus, dass ich sie NICHT gegen jemanden richte, indem ich mit schlimmer Kommunikation um mich schmeiße oder gar handgreiflich werde. Das bedeutet aber nicht, dass ich sie nicht äußere. Denn Wut hat ihre Berechtigung! Und wenn wir lernen, dass das Gegenüber in Eigenverantwortung lebt, dann kann Wut auch einen Kanal finden. Eine Aussage könnte zum Beispiel sein:“ Boa, ich bin gerade sowas von wütend. Ich brauche jetzt Zeit für mich. Ich ertrage das hier kaum. Ich muss mich sortieren!“ Und dann gilt es herauszufinden, wie wir diese starke Emotion umwandeln können. Zum Beispiel durch Spaziergänge, Tanzen, ins Kissen brüllen etc.
      Denn die Wut will gefühlt werden und manchmal verwandelt sie sich dann in zum Beispiel Traurigkeit und Tränen, die lange unterdrückt wurden, finden endlich ihren Weg nach draußen.

      Blinde Wut würde bedeuten, alles und alle nieder zu reißen, wenn wir sie spüren. Sozusagen ohne Rücksicht auf Verluste. Einfach rausballern und ablassen.

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  • Claudia Morgenroth
    2. April 2026 15:10

    Liebe Maria, liebe Katharina,
    wieder ein tolles reichhaltiges Interview. Danke euch beiden.

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  • Liebe Katarina, liebe Maria, welch wunderbares Interview.
    Mein Mißbrauch ist schon 60 Jahre her und hat mein Leben sehr beeinflußt. Auch hier war die Reaktion des Erwachsenen, dem ich mich nach Monaten anvertraute, folgenreicher als die Tat selbst. Ich hörte, als ich schüchtern mein Erlebnis vortrug, daß ja NICHTS passiert sei. Ja, ich war nicht schwanger. Ist mit 6Jahren nicht möglich.Ab da, konnte ich mir und meinen Gefühlen nicht mehr vertrauen, denn ich hatte ja das Gefühl, es sei mir Schlimmes widerfahren. Also keine Konfrontation des Täters mit meinem Vater. Derweil habe ich alles schön verdrängt und wußte jahrzehntelang nicht, warum ich meinen Vater nicht mehr leiden konnte.
    Ich hatte keine Gefühle, ausser meiner Wut. Sie konnte und kann ich immer gut fühlen und Wut ist, wenn nötig, schlagartig abrufbar. Aber diese Wut will man mir hallt immer immer aberziehen, weil sie gefürchtet ist.
    47 Jahre habe ich im Gesundheitswesen gearbeitet und hatte dort mehrere Situationen, in denen genau diese Wut, mich oder eine Kollegin vor Schlimmerem bewahrt hat, denn nachts ist man in einer großen Abtlg.schutzlos jedem Pat.ausgeliefert. Diese sind nicht alle krank, jedenfalls nicht körperlich. In der Wut weiß ich, daß ich lebendig bin. Könnte ich nur andere Gefühle auch so stark empfinden.
    Mein Satz ist immer, daß ich nicht lebe, sondern existiere und funktioniere. Hat ja auch immer gereicht. Aber zum Leben gehört eben eine funktionierende, erfüllende Partnerschaft, die mir schon sehr lange fehlt. Es hat halt nie gepaßt, nicht zuletzt wegen meines mangelhaften Vertrauens.
    Maria wäre sicher eine Therapeutin nach meinem Geschmack, der ich mich anvertrauen könnte. Leider ist Hamburg aber zu weit weg um dort eine Therapie machen zu können.
    Daher bedanke ich mich sehr für dieses Interview, diesen gesamten Kongress und werde sicher einiges umsetzen, von dem, was ich hier höre.

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    • Katharina Nawka
      2. April 2026 12:26

      Liebe Anne,
      deine Worte berühren mich stark! Um ehrlich zu sein, habe ich Tränen in den Augen, denn was dir widerfahren ist, vermittelt Schmerz und Trauer, genauso wie Stärke und Kraft, die daraus erwuchs.
      Schau doch gerne einmal auf Maria’s Webseite. Sie hat dort sicherlich auch online Angebote, für die du nicht reisen musst.
      Ich danke dir für deine Offenheit und deinen Mut und auch für deine Wut! Sie drückt Lebendigkeit aus und hat dir offensichtlich schon sehr in deinem Leben geholfen 💖
      Alles Liebe sendet Katharina

      0
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  • Ein wundervolles, reiches, interessantes, gefühlvolles und abholendes Interview! Ich konnte unheimlich viel mitnehmen, obwohl ich schon so lange an dem Thema dran bin! Was für ein Auftakt! 12/12 😊

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    • Katharina Nawka
      2. April 2026 10:22

      Ooooooh, das freut mich aber zutiefst, das es dir so dient 🤩
      Danke für die tolle Rückmeldung! Herzliche Grüße, Katharina

      0
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  • Vielen Dank für dieses unglaublich berührende Interview. Es hat mich tief bewegt. Besonders Ihre Worte zu Wut, Trauma (auch sexuellem Trauma) und traumasensibler Begleitung haben mir neue Denkanstöße gegeben. Ich bin sehr dankbar, selbst eine Körpertherapeutin gefunden zu haben, die mich genau so annimmt, wie ich bin, mich dort abholt, wo ich stehe, und mich achtsam begleitet – das zeigt mir immer mehr, dass ich nie „falsch“ war. Ihr Interview hat mir den Impuls gegeben, das Thema Wut mit Ihr noch bewusster zu vertiefen. Danke dafür

    0
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    • Katharina Nawka
      1. April 2026 22:09

      Es freut mich so sehr, deine Zeilen zu lesen, liebe Andrea 💛
      Dann haben Maria und ich mit dem Interview schon etwas Tolles erzeugt. Ich freue mich sehr, dass du jemanden an deiner Seite hast, die dich sieht und gut begleitet!
      NEIN, du warst NIE falsch! Nie, nie, niemals! 🙏
      Herzliche Grüße von Katharina

      0
      Antworten
  • Herzlichen Dank an dich, Katarina und all die Menschen, die hier, mit ihren Erfahrungen und dem sich zeigens, mir viel Mut, Freude und Neugierde entfachen. Mein häufiges Empfinden mit meinem Erlebnis alleine zu sein wird durch deine Arbeit ein gutes Stück gelindert.
    Ich bin immer wieder sehr berührt von deinen Interviews, hab vielen Dank für deine Arbeit liebe Katarina.

    Herzlich Daniela

    0
    Antworten
  • Liebe Katharina,

    ich bin durch Marias Newsletter auf den Kongress aufmerksam geworden. Bin auf dem „Essential Core“ Weg und erlerne die Selbstbegleitung.

    Werde seit nunmehr 16 Jahren therapeutisch begleitet und jetzt mit 50 Jahren, erlaube ich es
    mir hier zu sein… mit allen Emotionen die ich habe.

    Marias Ansatz ist liebevoll, ihre Bücher sowie auch die Kurse, hier dürfen wir sein, wie wir sind und Lernende sein. Ich kann sie von Herzen weiter empfehlen.

    Und das was Du auf die Beine gestellt hast, ist ganz großartig, Katharina. Du darfst stolz darauf sein.

    Winterliche Grüße,

    Silke

    0
    Antworten
    • Katharina Nawka
      25. November 2024 12:15

      Liebe Silke,

      genau diese liebevolle Haltung von Maria hat mich auch so sehr berührt!

      Danke, dass du auf dem Weg bist! Und danke dir für deine Rückmeldung zu meinem Kongress!

      Herzliche Grüße, Katharina

      0
      Antworten
  • Liebe Maria und liebe Katharina,
    ich bin Mutter einer Betroffenen, die als Kind Mißbrauch erlebt hat und nun seit vielen Jahrzehnten anMagersucht und anderem erkrankt ist.
    Sie als Betroffene (in der damaligen DDR; trotz „Anzeigeversuch“ bei der Polizei, ihr wurde nicht geglaubt und sowas durfte es in dem Staat nicht geben!!) und ich als Mutter – wir sind schon einen langen Weg gegangen…, aber jetzt verstehe ich meine Tochter erstamalig tiefer in ihrer Not und ihrem Sein.
    DANKE vielmals Maria für Deinen Beitrag, danke Euch beiden von Herzenn!!!

    0
    Antworten
    • Katharina Nawka
      12. Oktober 2024 14:15

      Wow, das berührt mich tief. Danke an dich, dass du eine begleitende Mutter bist – Das ist so wundervoll, liebe Christiane!

      0
      Antworten
  • Vielen, vielen Dank, Maria!Das war so erleichternd!
    Ich habe das erlebt mit der Wut. Plötzlich kam sie hoch, von sehr tief unten, mit einer Wucht, dass ich sie kaum ausgehalten habe. Ich hatte keine Ahnung, dass sie da war da unten und war froh, nicht allein zu sein dabei. Es war so eine Annahme da, wie du sie beschreibst und dann war die Wut draußen. Einmal genügte, dann war sie weg.
    Ich war hinterher so erstaunt, dass diese Wut da gewesen war trotz mehrmaligem Vergeben und Loslassen. Jetzt verstehe ich es. Danke.

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    Antworten
  • Auch ich habe in meinem jahrzehnte – langen Selbstreflektionsprozess noch keine soo tief – ehrliche Innenschau gehört, gesehen,… gelesen. Bin beeindruckt und tief berührt. Freue mich sehr auf das Buch, um weiter zu spüren…zu vertiefen,… zu erlösen-..

    Danke aus ehrlichem Herzen liebe Maria und Katharina.

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    Antworten
  • Danke für dieses Gespräch! Es hat mich sehr berührt, besonders die Warmherzigkeit ……Mir fehlen gerade die Worte .Ich fühle mich ganz im Frieden mit mir und der Raum um mich ist größer, klarer und himmlisch ruhig geworden.
    Von Herzen alles Gute!

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    Antworten
  • So ein wertvolles und klärendes Interview und so wichtig über die Wut Kraft aufzuklären. Von Herzen Danke 🙏💚

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    Antworten
  • Wow… Wow… Wow…
    Ich bin soo tief beeindruckt und berührt.
    So viel Wärme und Liebe, die Maria in sich trägt und nach Außen bringt…. Das macht mir Mut 🙏🏻😇
    Ihre Worte haben mir auch aufgezeigt, dass ich auf dem für mich richtigen Weg bin und auch, wo ich für mich im Moment stehe. Das habe ich genau jetzt so dringend gebraucht… 🫠
    Von ganzem Herzen DANKE Maria… und dir liebe Katharina… du machst das ganz wundervoll 🙏🏻❤️

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    Antworten
  • ein ganz wertvolles und berührendes Interview, herzlichen Dank.

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    Antworten
  • das war eines der klügsten, authentischsten, wärmsten und wertvollsten kongressinterviews die ich je erlebt habe. und ich schaue eine menge onlinkongresse 😉 herzlichen dank!

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  • Von Herzen Dank 🤗🎁 für dieses wunderbare, tiefgreifende Gespräch, liebe Katharina! Es hat einen großen Wahrheitsraum geöffnet.

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