Interview mit Anna Fienbork

Nachhause kommen in mir - Trotz Scham, Wut & Ekel!

Im Gespräch mit Anna Fienbork sprechen wir über den Weg zurück in die Verbindung mit sich selbst nach Missbrauchserfahrungen –  behutsam, in kleinen Schritten und ohne Druck. Es geht um Schuld und Scham, um innere Anteile und das „Hin-und-her-Pendeln“ zwischen Öffnung und Sicherheit. Anna beschreibt, warum Selbstliebe kein Dauerzustand sein muss, wie Wut als Schutz wirken kann und weshalb ein reguliertes Nervensystem die Grundlage ist, um Gefühle überhaupt halten zu können. Zwischen sehr persönlichen Bildern und praktischen Werkzeugen entsteht ein Gespräch, das Mut macht. Nicht durch große Versprechen, sondern durch machbare nächste Schritte.

Dieses Video ist hier nur vom 05.04.26 18:00 Uhr bis 06.04.26 18:00 Uhr zu sehen.

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„Raum für mich, Raum für dich –
Wie du dich wichtig nimmst und Verbindung in deinem Tempo zulässt, ohne Angst vor Ablehnung oder Verlusst!“

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Anna Fienbork, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Kongressveranstalterin, Speaker

„Reconnect – Komm nach Hause zu dir“ könnte man als Motto von Annas Arbeit mit Menschen bezeichnen. Dabei geht es ihr auch um das Erforschen, wo wir nicht mit uns verbunden sind, wo leise – oder nicht so leise – Zweifel an uns nagt und wir nicht fühlen können, dass wir unseren Platz in der Welt verdient haben.

Seit gut zwei Jahrzehnten begleitet Anna Menschen mit Coaching, psychotherapeutischen Ansätzen und körperenergetischer Arbeit – in ihrer Praxis und online.

Reconnect heißt Rückanbindung – und zwar zu sich selbst. Das kann bereits in kleinen, alltäglichen Momenten entstehen und dann langsam wachsen. Es geht darum, unsere Bedürfnisse, Gefühle und Empfindungen bewusster wahrzunehmen und zu integrieren – ein tiefes VerbundenSein mit uns selbst einzugehen.

Selbstermächtigung ist ein weiteres wichtiges Thema in Annas Praxis. Dabei geht es vor allem darum, dass wir uns so annehmen wie wir jetzt sind, denn dadurch nehmen wir unseren eigenen Wert besser wahr. Dann können wir klarer zu uns selbst stehen, Beziehungen auf Augenhöhe führen und lernen, uns in herausfordernden Situationen zu regulieren. Und das wiederum führt zu einem Gefühl innerer Freiheit und Freude – selbst in schwierigen Momenten.

Feedbackbereich:

Feedback, Lob oder Kritik sind hier gleichermaßen willkommen, solange sie auf respektvolle Art geäußert werden!

31 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Ach ja, die Sache mit der Schönheit.
    … nach vielen Jahren, liebe ich meinen Körper. Nicht unbedingt alle Stellen gleichermaßen. Ich habe ein liebevolles Gefühl für ihn, fast wie für ein Kind oder ein Tier, das sich mir anvertraut hat.
    Sehe ich mich im Spiegel, erschrecke ich manchmal. Wenn ich eine andere Perspektive einnehme kann ich das ändern. Froh bin ich, an dem Punkt angelangt zu sein, dass ich meinen Körper sagen kann, dass ich ihn liebe und dies mit einer liebevollen Geste unterstreichen mag. (In den Arm nehmen und so)
    Mir hilft; mich bei ihm zu bedanken, dafür, dass wir gemeinsam so viele Dinge erlebt und überlebt haben und wir immer noch gemeinsam durch’s Leben laufen.
    Jetzt wagen wir uns an den nächsten Schritt – mehr Bewegung und Sport, Tanz oder so…
    Ist’n cooler Body!
    Erträgt mich schon gut 60 Jahre. Dafür hat er die beste Fürsorge verdient.

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  • Danke für das liebevolle Mit-mir-sein dürfen und mich anzunehmen!

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  • Liebe Katharina,
    ja, es wäre tatsächlich schön, wenn du auch die weibliche Form benutzen würdest. Ich zucke immer ein bisschen zusammen, wenn du mir von Teilnehmern sprichst.
    Trotzdem ein toller Kongress und, wie auch mit Anna, sehr bewegende Interviews. Anna bewegt sich so sanft, wohl wissend, dass wir Betroffene so krasse Grenzen und Widerstände haben.
    Herzlichen Dank, Maria

    0
    Antworten
    • Liebe Maria,
      schön, das Du das Verwenden der weiblichem Form ansprichst. Danke dir. Mir geht es genau so. Ich zucke zusammen und (manchmal) steige ich aus. Fühle mich nicht angesprochen. Da, wo ich mich nicht gemeint und angesprochen fühle, ist es für mich eine große Anstrengung zu bleiben.

      Liebe Katharina,
      es wäre schön, wenn Du dies in Zukunft ändert.
      Vielen Dank und liebe Grüße, Andréa

      0
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      • Katharina Nawka
        6. April 2026 16:42

        Liebe Andréa,
        der Kommentar steht unter Anna’s Interview. Du hast aber „Maria“ geschrieben.
        Um welche Änderung genau bittest du mich?
        Viele Grüße, Katharina

        0
        Antworten
        • Liebe Katharina,
          ich hatte auf Marias Kommentar zu den >Teilnehmern< ohne weibliche Form reagiert, da es mir sehr ähnlich ergeht, wenn sie fehlt.
          Da ich davon ausgegangen bin, Du liest die Kommentare, habe ich dich direkt auch angesprochen.
          Es wäre schön, wenn Du die weibliche und männliche Form verwendest.
          Hast Du auch am Ende des Videos selber angesprochen.

          Liebe Grüße, Andréa

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          • Katharina Nawka
            6. April 2026 20:21

            Liebe Andréa,
            ich lese jeden einzelnen Kommentar (und nur ich antworte hier!), allerdings habe ich eine andere Ansicht als ihr Teilnehmer und scheinbar komme ich manchmal etwas durcheinander.
            Danke für dein Feedback, herzlichst, Katharina

            0
  • Ein sehr schönes Interview. Zum Ende die Freude und Heiterkeit – Aufbruchstimmung zum heilen & wachsen. Ich bin berührt worden – Danke euch Zweien.❤

    0
    Antworten
  • danke für ein feines, facettenreiches interview.
    ich finde ja die frage an sich selbst gerichtet sehr hilfreich: Ist es wahr? z.b. wenn man sich sagt: ich bin es nicht wert, dass …- die frage kommt dabei nicht vom kopf sondern vom herzen.
    vielleicht ist mir noch eine kleine randbemerkung gestattet: vielleicht fandest du, liebe Katharina, dich früher häßlich. heute wirst du vermutlich wissen: du bist von eyquisiter schönheit.

    0
    Antworten
  • Vielen lieben Dank für das Interview, obwohl ich zum Schluss weinen musste🙈, so hat es mir doch gezeigt das ich (obwohl ich schon 3 Jahre in Therapie bin)noch nicht ganz „geheilt“ bin und das „kleine Kind noch verletzt und traurig ist. Und doch hat es mir gut getan euch zuzuhören, Dankeschön 🙏 und alles gute für euch 🤗
    LG Kordula

    0
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  • Ihr Lieben 🥰
    Ich bin noch ganz hin und weg von der Synergie euers Gespräches. Wow! Ihr habt mich so mitgenommen und mitfühlen lassen.
    Ein herzliches Dankeschön für diese Bereicherung und die vielen Impulse!!
    Annekatrin

    0
    Antworten
  • Ein sehr ehrliches, stimmiges und bewegendes Gespräch.
    Ich danke Euch beiden ganz herzlich.
    Ernst

    0
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  • Von Herzen Danke für eure Offenheit und Authentizität in diesem tollen Interview, liebe Anna und liebe Katharina ich hätte euch noch ewig zuhören können. So viel Lebendigkeit bei diesem Thema, Danke dafür🙏.
    LG Sunny

    0
    Antworten
    • Liebe Sunny,

      Danke für deine so wertschätzende Rückmeldung. Es freut mich, dass du Katharina und mir noch länger hättest zuhören können und die Lebendigkeit für dich wahrgenommen hast. Denn Lebendigkeit darf aus meiner Warte immer sein, sie ist wie eine Welle, die uns Mal durch liebevolle, freudvolle Gefühle führt uns mal eintauchen lässt in die respektvolle Ernsthaftigkeit und tiefe Schmerzlichkeit von bestimmten Erfahrungen. Lebendigkeit erlaubt uns im Fluss zu sein und selbst wenn wir durch Traumata da noch nicht immer sind, gibt es Wege zurück in die Lebendigkeit, die immer, immer tief in uns verankert ist.

      Von Herzen
      Anna

      0
      Antworten
    • Katharina Nawka
      18. Oktober 2024 10:29

      ❤️❤️❤️

      0
      Antworten
  • Dank dir für deine Worte, liebe Silvia und so schön, dass du dich hast berühren lassen!
    Von Herzen
    Anna

    0
    Antworten
  • Sehr authentisch und berührend

    0
    Antworten
  • Ein wirklich wunderschönes wertvolles Interview.
    Ich danke Dir, liebe Anna und Dir liebe Katharina sehr herzlich!!
    Alles Liebe,
    Brigitte

    0
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